USA
Secrets of
the Southwest 2008
Auf weniger
bekannten Pfaden im Südwesten
Übersicht
1. Woche
2. Woche
3.
Woche
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| Samstag,
20. September,
31 °C, leicht bewölkt White Pocket, Coyote Buttes South, Alstrom Point Gefahrene Meilen: 132 Übernachtung: Motel 6, Page
Zurück am Auto aßen wir ein paar Müsli- bzw. Powerriegel und etwas Obst. Um 12.50 Uhr fuhren wir dann weiter. 8,4 Meilen waren es bis zurück zum Abzweig von der BLM 1017. Von den CBS bis zum Highway 89 waren es 31,5 Meilen. Wir brauchten 1 Stunde 20 Minuten. Um 14.30 Uhr bogen wir in Big Water zum Alstrom Point ab, der Beschreibung im Buch von Peter Felix Schäfer folgend war es gut zu finden. Für die 25 Meilen brauchten wir knapp 1,5 Stunden. Die Strecke führt durch interessante Badlands, wir kamen uns zwischenzeitlich vor wie auf dem Mond. Die Dirt Road war in gutem Zustand, nur die letzten zwei Meilen ab dem ersten Aussichtspunkt hatten es in sich! Die Fahrspur war hier kaum noch zu sehen. Es ging einen Hügel hinauf, mit einer heftigen Steinstufe, wieder knirschte das Trittbrett, und als der felsige, schwierige Abschnitt einfach nicht aufhören wollte, wollten wir schon aufgeben und den Rest der Strecke zu Fuß laufen. Dann hatten wir es doch geschafft. Das letzte Stück war wieder problemlos. Am Ziel angekommen genossen wir die schöne Aussicht im Nachmittagslicht. Kurz nach 18 Uhr waren wir wieder in Page. Diesmal hatten wir das Motel 6 vorgebucht ($72 plus Tax Internet Rate), und das war gut so, denn es war ausgebucht. Es gibt dort zwar keine Amenities, aber ansonsten war es OK. Wir hatten ein Zimmer mit zwei Betten. Zum Abendessen gingen wir noch einmal ins Fiesta Mexicana und bestellten wieder einen Super Burrito – lecker! |
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| Sonntag,
21. September,
28 °C, sonnig Eggshell Arch, White Mesa Arch, Coal Mine Canyon, Blue Canyon Gefahrene Meilen: 245 Übernachtung: Quality Inn, Tuba City Zusammen mit etwas Kaffee von der Rezeption vernichteten wir die restlichen Cereals, und um 8.15 Uhr fuhren wir los. Da wir nicht wussten, wo wir die Schaufel lassen sollten, die wir für ca. 5 Dollar bei Wal-Mart gekauft aber auf dem Weg zur White Pocket nicht benötigt hatten, haben wir sie kurzerhand zurückgegeben. Knapp eine Stunde waren wir unterwegs, bis wir von der 98 auf die IR 16 Richtung Inscription House abbogen. Nach 7,5 Meilen bogen wir am Schild „Full Gospel Church“ linkerhand in eine breite Dirt Road ein, die an ein paar Häusern vorbeiführte. Dann ging es noch zwei Mal links, und wir folgten dann eigentlich immer der am meisten benutzten bzw. breitesten Spur. Das Straßenwirrwarr ist aber nicht ganz einfach, und ohne GPS findet man sich wahrscheinlich kaum zurecht. 20 Minuten brauchten wir bis zum Ziel (3,5 Meilen), aber die hatten es zum Teil in sich. Es ging über einige nicht ganz einfache Slickrockpassagen, dann kamen einige Passagen mit tieferem Sand, aber wenn man einigermaßen schnell fährt, ist es kein Problem. Ca. 200m vor dem in unseren Unterlagen angegebenen „Parkplatz“ ging es einen steilen sehr sandigen Hügel hinunter. Da wir keine Probleme beim Wiederhochfahren riskieren wollten, ließen wir das Auto lieber hier oben stehen. Es war kurz vor 10 Uhr. Von hier waren es noch ca. 800m zu laufen. Nach gut 10 Minuten Fußweg weiter entlang der Fahrspur, ging es noch ein kurzes Stück nach links querfeldein. Dann hatten wir den Eggshell Arch erreicht. Man sieht in erst kurz bevor man dort ist. Er befindet sich direkt oberhalb eines steil abfallenden Canyons mit toller Aussicht. Das Licht am Vormittag war gut. Weitere Infos bei Lal@'s Reisen.
In Tuba City haben wir günstig getankt, dann ging es auf die 264 zum Coal Mine Canyon. Dorthin gibt es zwei Einfahrten vor bzw. hinter Meile 337. Bei der Anfahrt sieht man schon das Windrad. Gegen 14 Uhr waren wir dort. Wie bei unserem letzten Besuch faszinierten uns die Farben. Als nächstes stand der Blue Canyon auf dem Programm. Wir fuhren bis zum Milemarker 355, dann geht es nach links auf eine gut zu fahrende Dirt Road, die IR7, wie man auf einem kleinen schwarzen Schild gerade noch erkennen kann. 3,6 Meilen sind es bis zu einer Gabelung. Wir fahren nach links. Von oben kann man unser Ziel bereits erkennen. Es geht in einen Wash hinunter. Nach 15 Meilen ab der 264 sind wir um kurz nach 15 Uhr dort, und wir sind begeistert. Die wunderschönen rot-weißen Formationen des Blue Canyons befinden sich direkt am Straßenrand. Das Gebiet ist viel größer als wir vermutet hatten. Wir machen jede Menge Fotos, das Licht war gut. Dann fahren wir über die Nordroute wieder raus. Hier geht es auch noch mal durch einen Wash, aber die Straße ist hier schmaler und schlechter als auf der Südroute, und es gibt noch zwei weitere Washquerungen, die aber alle trocken waren. Bis zur 160 sind es noch mal 15 Meilen. Bei Meile 343 hinter dem Red Lake Schild kommen wir an einem kleinen Laden raus. Von Osten kommend ist es hinter den Elefantenfüßen auf der linken Seite kurz vor Red Lake. Weitere Infos zum Blue Canyon bei Westernlady's World. Um 17.15 Uhr (bzw. 18.15 Uhr nach Navajo-Zeit, da Arizona keine Sommerzeit hat) checken wir im Quality Inn in Tuba City ein ($101 plus Tax AAA Rate), die teuerste Unterkunft auf unserer Reise, und es gab nur ein Queen Bed. Das Zimmer war aber nett eingerichtet. Im zugehörigen Hogan Restaurant konnten wir für $20 plus Tip essen (Chicken Breast und Navajo Roast Beef). Das war nicht berauschend, aber OK. Für das Frühstück hatten wir Coupons bekommen, wo wir am nächsten Morgen von drei Optionen eine auswählen konnten. |
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| Montag,
22. September,
22 °C, morgens teilweise bewölkt, nachmittags sonnig Mesa Verde, Durango, Million Dollar Highway Gefahrene Meilen: 339 Übernachtung: Triangle Motel, Silverton
Um 16 Uhr erreichten wir Durango. Nun stellte sich die Frage, sollten wir schon hier übernachten oder in Silverton? Diesmal hatten wir nicht vorgebucht. In Durango waren noch überall Vacancies, immerhin war es ein Wochentag, und das Wetter war so toll, so dass sich eine Weiterfahrt auf dem Million Dollar Highway sicher noch lohnte. Wir liefen kurz durch die Hauptstraße der Old Town und schauten am Bahnhof vorbei, doch leider war keine Dampflok zu sehen. Sie sollte auch erst wieder um 17.30 Uhr bzw. 18.15 Uhr aus Silverton zurückkommen. Um 16.30 Uhr fuhren wir weiter. Eine Stunde später hatten wir Silverton erreicht. Unterwegs waren ein paar schöne Laubverfärbungen zu sehen, insbesondere auch bei der Anfahrt auf Silverton. Leider verpassten wir den (nicht offiziellen) Aussichtspunkt. Silverton hat uns ausgesprochen gut gefallen. Es hat noch richtigen Old West Charme, insbesondere wenn die ganzen Tagestouristen nicht mehr bzw. noch nicht da sind. Die Hauptstraße ist von bunten Häusern mit alten Fassaden gesäumt zusammen mit den ungeteerten Seitenstraßen hat es mir noch besser gefallen als Tombstone in Arizona, das sich ja schon sehr für die Touristen herausgeputzt hat. Die wenigen Motels schienen aber kaum noch Vakanzen zu haben. Immerhin wurden wir im Triangle Motel (unserer zweiten Wahl) fündig, allerdings gab es hier nur noch eine Suite für $99 AAA Rate. Immerhin hatten wir hier viel Platz: einen Schlafraum mit King Bed und ein Wohnzimmer mit Küche, allerdings gab es hier kein Frühstück, so gesehen war es eigentlich noch teurer als unsere Unterkunft von gestern. Meine erste Wahl, das Canyon View Motel für $65 für ein Double Queen Zimmer war bereits belegt. Hätten wir doch mal vorher angerufen. Aber immerhin hatten wir ein Dach über dem Kopf und bis auf den Preis waren wir damit auch zufrieden, und ich war froh, dass wir noch bis Silverton weitergefahren waren. Im Laden neben dem Canyon View Motel kaufen wir Milch und Cereals für’s Frühstück. Dann suchten wir uns eine Möglichkeit zum Abendessen. Viele Restaurants hatten schon nicht mehr geöffnet. In der ehemals berüchtigten Blair Street stießen wir auf das Bent Elbow Restaurant mit Saloon. Es war geöffnet, also nichts wie rein. Hier fanden wir es ganz nett. Einfach, aber ausreichend. Für zwei Burger und Getränke zahlten wir $20 plus Tip. |
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| Dienstag,
23. September,
24 °C, sonnig Silverton, Animas Forks Ghost Town, Yankee Girl Mine, Ouray, Last Dollar Road, Telluride Gefahrene Meilen: 175 Übernachtung: Best Western Motel, Montrose
Anschließend machten wir noch eine kleine Besichtigungsrunde durch Silverton. Um 10.30 Uhr ging es dann weiter auf dem Million Dollar Highway. Wir hielten zunächst am Aussichtspunkt mit Blick auf die Yankee Girl Mine, eine Meile weiter ging dann eine Dirt Road rechts rein, die CR31. Eine halbe Meile Fahrt war es bis zur Mine, einmal links, zweimal rechts, eigentlich immer dem Hauptweg folgend, High Clearance sollte man schon haben. Als nächstes sind wir in Ironton Park abgefahren, aber hier haben wir von der Ghost Town außer ein bisschen Gerümpel nicht so richtig was gefunden. Von den Laubverfärbungen her war dieser Abschnitt des Million Dollar Highways die schönste Strecke.
In Ridgway ging es auf die CO62. Der Pullout mit Aussicht auf die Sneffels Range auf dem Dallas Divide Summit befand sich auf der linken Seite, so dass wir uns diesen für den Rückweg aufsparten. Eine Meile danach bogen wir nach links in die Last Dollar Road ein. Die Dirt Road, die nach Sawpit führt, ist auch für PKWs problemlos befahrbar. Nach einer Weile kamen wir an einen Abzweig Last Dollar Road/58. Hier fuhren wir nach links. Diese Strecke war viel schmaler, zum Teil steinig, mit ein paar harmlosen Wash- und Pfützenquerungen. Dann gab es noch eine lehmige ausgewaschene Stelle, und die Straße schraubte sich wider Erwarten noch ganz schön nach oben. Während der erste Abschnitt aber eher langweilig war, hatten wir hier oben noch ein paar schöne Laubverfärbungen mit tollen Aussichten auf die Berge, leider am Nachmittag meist im Gegenlicht. Wir kamen am Airport in Telluride raus, eine Stunde und 20 Minuten hatten wir gebraucht. Wo wir nun schon mal da waren, fuhren wir auch noch kurz nach Telluride rein, ein schön gelegenes Reichenmekka mit Hochgebirgspanorama. Wir hatten noch Lust auf einen Kaffee, konnten aber kein Coffee House entdecken. Also fuhren wir wieder. Eigentlich hätten wir uns noch gerne am Ophir Pass versucht, der wieder nach Silverton zurückführt. Laut Auskunft im Tourist Information Center in Silverton wäre die Strecke zwar steil, aber mit 4WD kein Problem. Aber auch dafür fehlte nun die Zeit. Es war 15 Uhr. Über die CO145 und die CO62 ging es zurück nach Ridgway, dann weiter über die 550 nach Montrose, von Ridgway aus noch 26 Meilen. Um 16.15 Uhr waren wir dort. Wieder hatten wir nicht vorgebucht, doch wir bekamen problemlos ein Zimmer im Best Western Red Arrow ($77 plus Tax AAA Rate). Das Zimmer war schön groß, hatte zwei Betten und einen Kühlschrank. Es gab auch einen netten Pool und ein Continental Breakfast mit Waffeln zum Selberbacken und sogar Rührei. Für’s Abendessen fanden wir mal wieder ein Applebee’s am Südende des Ortes. Für Salmon und Steak zahlten wir $32 plus Tip. |
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| Mittwoch,
24. September,
27 °C, sonnig Black Canyon of the Gunnison, Royal Gorge Bridge Gefahrene Meilen: 279 Übernachtung: Comfort Inn, Manitou Springs
Um 11.30 Uhr hielten wir in Gunnison bei Subway. Noch 120 Meilen bis Canon City. Die Strecke war eher langweilig. Ich hätte gedacht, es ginge höher in die Berge hinauf. Interessant war noch der Monarch Pass mit schönen Laubverfärbungen. Dort machten wir um 12.30 Uhr unsere Sandwichpause. Eine Stunde später hielten wir dann auf ein Eis bei McDonalds in Salida. Dann kam noch ein netter Abschnitt entlang des Arkansas Rivers. Nun wollten wir noch an der Royal Gorge Bridge vorbeischauen, der höchsten Hängebrücke der Welt. Der Südzugang war „closed for season“. Aber gut, dass wir zum Nordeingang gefahren sind, denn dort gibt es am Parkplatz einen Viewpoint, um 14.30 Uhr waren wir dort. Leider hatten wir hier auch Gegenlicht. Der Eintritt, um auf die Brücke zu gelangen bzw. für das Vergnügungszentrum drumherum kostet $24 pro Person. Das haben wir uns gespart.
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| Donnerstag,
25. September,
27 °C, sonnig Garden of the Gods, Pikes Peak, Calhan Paint Mines Gefahrene Meilen: 184 Übernachtung: Comfort Inn, Manitou Springs
Wir kauften uns ein selbstgebautes Sandwich bei
Safeway und ließen uns auf einen Kaffee bei Starbucks nieder. Um 13.30
Uhr ging es weiter. Jetzt mussten wir auf die Ostseite von Colorado
Springs, dann 34 Meilen auf der 24 East bis zum Ortsende von Calhan. An
einer kleinen Tankstelle geht es rechts rein (Yoder Street/Calhan
Highway). Das Schild zu den
Calhan Paint Mines sieht man erst, nachdem
man abgebogen ist. Die nächste links ist die Calhan Paint Road. Um Zum Abendessen fuhren wir wieder nach Old Colorado City, ins The Mason Jar Restaurant, ein Tip aus Tripadvisor. Für ein Steak und eine Regenbogenforelle zahlten wir $32 plus Tip und waren sehr zufrieden. |
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| Freitag,
26. September,
22 °C, sonnig Air Force Academy, Outlets at Castle Rock Gefahrene Meilen: 100 Rückflug
Zurück auf der I-25 fahren wir bis zum Exit 184. Auf der Westseite befinden sich die Outlets at Castle Rock. Hier gibt es Nike, Adidas, Levis, Gap, Samsonite, usw. Wir kaufen noch das ein oder andere Stück, und nach 1,5 Stunden fahren wir weiter. Es ist 11.45 Uhr. Um 12.30 Uhr erreichen wir Alamo am Flughafen von Denver. Bei der Rock Bottom Brewery am Gate C lassen wir uns zum Abschluss noch einmal einen leckeren Burger schmecken, dann gibt es noch einen Kaffee bei Caribou. Der Abflug war für 15 Uhr vorgesehen. Mit 30 Minuten Verspätung heben wir ab. Bei Ankunft in Detroit haben wir nur noch 15 Minuten Verspätung. Um 21.45 Uhr Ortszeit geht es weiter. Da wir am gleichen Gate ankommen wie abfliegen brauchen wir durch keinerlei Kontrollen mehr, das ist super. Der Flieger von Northwest ist nicht 100% voll, und wir haben Glück: Die Dame neben uns setzt sich eine Reihe nach vorn. Wir haben drei Plätze für uns! Diesmal fliegen wir pünktlich ab. Im Flieger treffen wir ganz zufällig noch Guido, den wir aus dem USA-Forum kennen. Als Film wurde "Kung Fu Panda" gezeigt. Nach 8,5 Stunden Flugzeit kommen wir überpünktlich um 11.30 Uhr Ortszeit in Düsseldorf an. Es ist 3.30 Uhr Mountain Time. Schnell ab in die S-Bahn, und bald darauf sind wir wieder zuhause. Wieder einmal geht ein toller Urlaub zu Ende. |
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Copyright © Katja Maue